Allgemein · Gedanken · Glücklicher werden

Wieso nicht alles einen positiven Mehrwert hat

Hallo ihr Lieben ❤ Erst einmal tut es mir unfassbar leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe- ich war 1 Woche weg, dann hatte ich irgendwie mal wieder total viel zu tun und wenn ich Zeit hatte, dann keine Motivation… Aber eigentlich geht es hier ja um ein Hobby, weshalb ich mir auch nicht böse bin! Trotzdem wollte ich mich kurz dafür entschuldigen, dass ich manchmal so Phasen habe, wo ich einfach nicht zum Bloggen komme. Jetzt geht es aber um den eigentlichen Beitrag heute 🙂

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht. Aber ich kann es einfach nicht mehr nachvollziehen und deshalb muss ich darüber schreiben. Egal, ob im Netz oder in Wirklichkeit. Immer hat alles einen Sinn. Einen positiven Mehrwert. Auf die Frage, was man bereut, antwortet man jetzt mit „Gar nichts, sonst wäre ich nicht der, der ich heute bin„. Und was würdest du gerne anders gemacht haben? Natürlich nichts, sonst wäre ich ganz anders! Ich bin zufrieden mit dem, was ich bin! Alles muss eine positive Folge haben, sich zu ärgern ist verboten.

Ich bin auch zufrieden mit mir, sogar mehr, als alle anderen, die ich kenne. Und trotzdem würde ich manche Dinge ändern. Dinge, die mir eine schlechte Zeit geschenkt haben und Sachen, die mich belastet haben. Da ist auch völlig normal, natürlich ist kein Leben perfekt! Trotzdem kursiert die Aussage „Alles war gut so, weil ja sonst jetzt alles anders wäre„.

welle

Doch ich kann euch eins sagen: Sicherlich sollte man positiv denken. Sicherlich gibt es manchmal positive Dinge, die sich aus schlechten Situationen ergeben. Doch wenn man alles positiv sieht, ist es krankhaft. Wenn jemand vom Auto überfahren wird, kann man auch nicht sagen „es ist gut so, weil sich sonst alles anders entwickeln würde„. Dann muss man trauern, sich ärgern, heulen! Um glücklich zu sein, muss man auch wissen, wie sich Trauer anfühlt! Ich bin noch immer ein positiver Mensch, doch die Entwicklung, die die positive Denkweise macht, gefällt mir überhaupt nicht. Man darf sich über doofe Dinge ärgern und nicht alles hat positive Folgen. So ist das Leben und wenn man es so hinnimmt ist alles gut! Und irgendwas Positives gibt es immer, doch eine hauptsächlich positive Folge gibt es eben nicht immer- und das ist auch gut so.

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14 Kommentare zu „Wieso nicht alles einen positiven Mehrwert hat

  1. Hallo MissRainwow,
    ich bin gerade durch Zufall auf deinen Blog gekommen und sofort an deinem Beitrag kleben geblieben. 😉 Es ist schon sehr schön geschrieben und ich glaube auch zu verstehen, was du damit sagen möchtest. Sich mal zu ärgern, wenn etwas schief läuft ist etwas ganz menschliches wie ich finde und völlig legitiem. Es ist nur so, dass es sehr viele Menschen gibt, die alle schlechten Dinge speichern, sich daran aufhängen und so ihre Gedanken immer negativer werden. Was mit der positiven Psychologie und damit das umlenken von negativen Gedanken gemeint ist, gilt eher im allgmeinen. So viele Menschen sind immer schlecht drauf, motzen nur rum und sehen in alllem das Negative. Da ist es schon sehr hilfreich, sich auf die positiven Gedanken zu konzentrieren und an dem Schlechten das Positive zu suchen. Ich persönlich, stelle oft an mir fest, dass ich in schlechte Gedanken abrutsche – unbewusst. Und das gefällt mir gar nicht und ärgert mich auch. Aber ich habe es selbst entdeckt und kann damit arbeiten. 😉 Ich glaube niemand ist frei von Ärger, es geht nur darum, wie man damit umgeht und wie der Ärger das eigene und andere Leben beeinflusst. Ich hoffe, du erkennst meine Sichtweise und siehst diesen Kommentar nicht als schlechte Kritik, das soll er nämlich auf keinen Fall sein. Liebe Grüße hei-dee

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    1. Natürlich sehe ich es nicht als schlechte Kritik an, sondern finde es toll, dass hier Leute ihre Gedanken schreiben und wir quasi „diskutieren“ können 🙂
      Du hast auf jeden Fall Recht, ich bin ebenfalls der Meinung, dass eine positive Denkweise im Leben sehr wichtig ist! Aber gleichzeitig habe ich in den letzten Wochen beobachtet, dass viele nicht einmal mehr das Schlechte so annehmen und daran etwas Gutes sehen, sondern sich teils selbst belügen und sich gesagt haben, dass wirklich gar nichts mehr schlecht ist sondern alles nur etwas Gutes haben kann.
      Ich bin ganz deiner Meinung, positive Denkweise ist mit das Wichtigste um glücklich zu sein, allerdings finde ich, dass man Grenzen ziehen muss. Für mich muss man auch einfach mal einen schlechten Tag so akzeptieren und darüber lachen können, anstatt durchgehend herunterzubeten, dass gar nichts Schlechtes daran ist.
      Aber da kann man natürlich andere Meinungen zu haben und ich finde es toll, dass du deine hier teilst 🙂
      Liebe Grüße an dich, hei-dee

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  2. Genau so ist es, du sprichst mir soooo aus der Seele… Diese weichgespülten ewig Grinsenden Alles-ist-gut-Typen gehen mir auch so gegen den Strich… Danke für diesen tollen Post, den du nicht hättest schreiben können, wäre dein Weg ein anderer gewesen…hahaha. Spässchen…

    Liebe Grüße und weiter klare Worte bitte ❤️ Anni

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    1. Hahaha wie cool 😀 Du hast Recht, dass ich mit 5 Jahren Windpocken hatte war Anlass für diesen Beitrag 😉 Okay, Spaß beiseite…
      Ich finde es so toll, wenn ihr mir Kommentare schreibt ❤ Und es freut mich sehr, dass der Beitrag richtig verstanden wurde, da ich erst dachte, dass man ihn falsch verstehen könnte. Aber glücklicherweise ticken wir wohl doch alle ähnlich 🙂

      Liebe Grüße zurück ❤

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  3. Liebe Miss Rainbow,
    vielen Dank für diesen Beitrag, du schreibst mir aus der Seele!
    Natürlich ist das Leben nicht immer nur positiv, manche Dinge sind so richtig Sch*** und dann soll man das bitte schön auch so sagen, da fällt niemandem einen Zacken aus der Krone.
    Herzlich
    Träumerherzchen

    Gefällt 3 Personen

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