Allgemein · Gedanken · Persönlichkeitsentwicklung

Über Träume und wie sie zu Zielen werden!

„Ziele sind Träume mit Beinen“. Und beides brauchen wir, um uns bewegen zu können. Weiterzukommen und nicht nur auf der einen Stelle zu bleiben. Klar, auf der Stelle hier ist es schön, aber wir sind wie Kühe- noch sind hier wunderschöne Blumen, aber in einiger Zeit wird hier alles abgefressen sein und wir müssen weiterziehen, um glücklich zu werden!

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Doch Ziele sind nicht einfach zu fassen. Vielleicht würde man so gerne etwas haben, worauf man hinarbeitet, weil es ja so viel helfen soll, aber man weiß einfach nicht, was das sein soll.

  • Vielleicht bist du Schüler und weißt nicht, was du später machen willst.
  • Vielleicht bist du unzufrieden mit deinem Job, weißt jedoch nicht, was dir besser gefallen würde.
  • Oder du weißt es, nur du wirst es ja sowieso nicht schaffen? Weil du zu unbegabt/hässlich/dumm/unbeliebt/… bist?
  • Vielleicht sagt dir diese Stimme im Kopf aber auch, dass du deine Situation eh nicht verändern kannst, weil dafür die anderen verantwortlich sind?

Ich bin Schülerin und ich wusste bis vor einiger Zeit nicht einmal, in welche Richtung ich so grob gehen will. Seit meinem Berufswunsch mit 4 Jahren (Reitlehrerin oder Fernsehmoderatorin 😀 ) verspürte ich kein einziges Mal mehr den Wunsch, auf diesen einen Beruf hinzuarbeiten. Und es ist verdammt unmotivierend, wenn man überall hört, man bräuchte ein Ziel, worauf man hinarbeitet- man aber überhaupt kein Ziel finden kann.

So geht es vielen und ich habe die Ursache für meine fehlenden Ziele gefunden:

Ich habe Angst davor, zu träumen und unrealistisch zu sein!

Ich glaube, dass dies ein verbreitetes Problem ist. Unser Unterbewusstsein schützt uns vor Schmerz- und ein nicht erreichter Traum ist eben tiefer Schmerz. Wenn man über einen längeren Zeitraum nichts Unrealistisches denkt, verlernt man das Träumen. Zumindest ist das meine Erklärung- wenn ihr andere Erfahrungen habt oder so, könnt ihr mich natürlich gerne korrigieren!

Die Lösung ist eigentlich sehr einfach, jedoch ist es gewissermaßen auch schwer… Ich habe mich für einige Stunden von allen anderen abgeschottet, Handy/Computer aus, beruhigende Musik an, Tee kochen und ins Bett legen. Dann die Augen zu machen und erst einmal abwarten. Anfangs wurde ich total unruhig und habe mir mögliche To-Do-Punkte überlegt, die noch gemacht werden müssen. Das grenzt schon an Arbeitssucht :0 Dann habe ich angefangen, mir zu überlegen, was ich gerne sein würde. Welche Art von Mensch. Worin ich mich verbessern will. Wo ich sein will. Mit wem. Alles mögliche, was man eben verändern kann. Und ja, mir kamen viele Ideen, die teilweise total komisch waren. Ich habe mich gefragt, wo ich stundenlang versinken kann und was ich eher schlechter kann. Irgendwann kamen diese Dinge, wo alles gekribbelt hat. Wo ich mir dachte, dass ich sofort anfangen muss, einfach weil ich möchte! Bei denen ich kaum noch stillsitzen konnte. Und das sind die Träume, die wir brauchen! Wichtig ist, dass das wirklich die Dinge sind, die euch glücklich machen, und nicht eure Mitmenschen. Denn das ist das Schlimmste, was es gibt…

Nun sind Träume und Ziele aber verschiedene Dinge: Träume sind wie Wolken, Ziele wie Fahnen, die den Weg stecken!

Noch schweben diese Wolken im Kopf herum, weshalb ich sie erst einmal aufschreiben würde- nur, um den Überblick zu halten. Anschließend formuliere ich den Traum in ein Ziel um. Ja, da gibt es Unterschiede:

  • Ziele dürfen nicht im Konjunktiv geschrieben sein!
  • Ziele brauchen eine Deadline
  • Ziele kann man messen!

Beispiel aus dem Sport: Am 01.12.2016 kann ich 15 km ohne Pause laufen.

Das ist jetzt das große Ziel, wofür das Herz schlägt- damit man aber nicht unmotiviert wird, braucht man oft Teilziele!

Dieses große Ziel ist zwar anfangs sehr motivierend und zeigt auch, dass man sich wirklich anstrengen muss, um seinen Traum leben zu können, jedoch sind wir Menschen faul. Gehen wir vom Beispiel aus: Bisher kann die Person, die sich dieses Ziel gefasst hat, gerade einmal 5 km am Stück laufen. 15 km klingen utopisch, weshalb das Unterbewusstsein Schmerz verhindern will und einen somit stoppt, überhaupt laufen zu gehen.

Aus diesem Grund sind Teilziele eine wunderbare Möglichkeit: Sie sind wie kleine Wegweiser auf dem Weg zur Fahne. Wenn wir ihnen folgen, kommen wir früher oder später an unser Ziel an. Teilziele können also auch Dinge sein, die man schon fast erreicht hat- trotzdem müssen sie, genau wie die großen Ziele, gleich formuliert sein.

Wenn du so lebst, wie du es geplant hast, wirst du bald deinen Traum leben! ❤ 

Dabei ist es egal, ob du abnehmen/zunehmen willst, glücklicher sein möchtest oder diesen einen Job möchtest. Oder ob du an diesem einen Ort leben willst und dieses Hobby möchtest.

Erinnere dich einfach regelmäßig daran, wofür du das hier alles machst. Wieso du dich täglich aus deinem Bett quälst und stundenlange Telefonate führst. Weil du einen Traum hast- und dafür lohnt sich fast alles! Und es wird nicht immer einfach, aber das ist der Schlüssel- denn wen etwas einfach war, wirst du nicht stolz darauf sein!

Also fang endlich an, deinen Traum zu finden! Ziele zu suchen! Und deinen Traum dann auch zu leben! Niemand anders kann uns sagen, was wir brauchen, aber wenn wir wirklich auf uns hören, merken wir schon sehr klar, was uns wichtig ist im Leben!

Ich hoffe, dass ihr jetzt auch mehr nach euren Zielen lebt und nicht nach denen der anderen. Wenn ihr Lust habt, schreibt mir gerne einen Kommentar 🙂 Und jetzt folgt euren Träumen und habt einen tollen Tag!

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8 Kommentare zu „Über Träume und wie sie zu Zielen werden!

  1. Ich musste beim lesen so schmunzeln, denn ich denke relativ ähnlich und außerdem habe ich da Ella TheBee etwas daraus gehört? 😀
    Ich finde es gut, wenn man so eine Einstellung hat, wie es bei dir rüber kommt. Ich habe nämlich auch Bekannte, die meinen alles ist in ihrem Leben gut so und weiter denken würde ja nichts bringen/ bräuchten sie nicht. Vielleicht ist es für sie so, doch auch ich möchte irgendwie immer weiter kommen und auf etwas hinarbeiten. Wenn ich das nicht tu bin ich sogar ziemlich deprimiert und unmotiviert.
    Liebe Grüße 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Hihi, das kann sein. Ella ist meiner Meinung nach eine unglaublich inspirierende Person, wahrscheinlich hat ihre Einstellung schon ganz leicht abgefärbt 😀 Aber ich muss sagen, dass ich das ziemlich gut finde 😉
      Ich finde auch, dass man immer an sich arbeiten kann! 🙂
      Liebe Grüße zurück

      Gefällt 1 Person

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