Allgemein · Minimalismus

Minimalismus-Update

Hallo ihr Lieben! Wie ich bereits in dem Beitrag zur Minimalismus-Challenge angedeutet habe, habe ich das Gefühl, festzustecken. Zumindest im Bereich Minimalismus komme ich nicht weiter.

Mein Schreibtisch: Stifte, die ich sehr gerne für meinen Kalender nutze, meinen Kalender, mein Computer, 1 Locher, Notizbücher (nur die wichtigen!) und leeres Papier. Das war’s und das brauche ich auch alles mehr oder weniger. Natürlich, ich kann meinen Kalender mit einem einzigen schwarzen Stift beschreiben, aber weil meine Definition vom Minimalismus eben anders ist, behalte ich diese Dinge. Denn sie machen mich glücklich und schenken mir tatsächlich immer, wenn ich sie benutze, eine kleine Freude…

Mein Kleiderschrank: Okay, ehrlich gesagt habe ich da sehr plötzlich angefangen und auch echt viel aussortiert- auch die Naja-Teile. Seitdem habe ich lediglich 2 Hosen weggeräumt, da sie mir nicht mehr gepasst haben (zugegeben, an dem Tag des Ausmistens war ich optimistisch und habe sie gar nicht erst anprobiert 😉 ). In dieser Hinsicht war ich also relativ erfolgreich, doch dann kam der letzte Montag und ich bin shoppen gegangen. Und zwar nur, weil ich Lust darauf hatte. Ich habe auch 2 wunderschöne Sommerkleider gefunden und ich muss sagen: Ich bereue es nicht! Wenn ich diese Kleider anhabe, fühle ich mich wirklich wunderschön und bin noch selbstbewusster als normal. Ich weiß, man soll sich nicht an Äußerem festmachen, aber ich glaube hier kann keiner so richtig abstreiten, dass er sich in manchen Outfits einfach toll und wohl fühlt. Und wenn dem so sei, habe ich einen guten Rat: Geht einkaufen und informiert euch vorher, was zu eurer Körperform toll aussieht. Und dann kauft ihr wirklich nur das, was ihr perfekt findet und euch glücklich macht 🙂 Ich bin gerade übrigens sehr traurig, weil es die ganze nächste Woche regnen soll… Und ich wollte doch meine Kleider anziehen 😉 Ich schätze mal, dass ihr versteht, was ich hier sagen wollte- nur weil man minimalistischer Leben will, sollte man nicht auf Dinge, die einen wirklich glücklich machen verzichten. 

Mein Schrank: Gut, mein Schrank und ich, wir führen so eine Hassliebe. Er nimmt die eine komplette Wand meines Zimmers ein und hat keine einzige Klappe. Sprich, alles ist offen und es ist eigentlich eher ein Regal. Weil dieses Regal halt sehr gut einsehbar und eben riesig ist, habe ich ein Problem, mich daran zu machen… Bücher, tausende von Büchern und ich kann mich kaum von ihnen trennen. Denn bei mir ist es tatsächlich so, dass ich sie nach 3 Jahren noch einmal lesen. Nur dadurch steht halt sehr viel hier voll. Zusätzlich habe ich dort so Ablagefächer, wo meine Sportsachen, gemalte Bilder, Fotos oder meine Kosmetiksachen sind. Oh, neuer Punkt: Kosmetik!!! An diesen Schrank werde ich mich also in den nächsten Wochen wagen und mal sehen, wie es danach aussieht 🙂

Kosmetik: Ganz großes Tabuthema. Ich habe mittlerweile eine Furcht vor meinem Geburtstag. Die meisten Leute, die mich nicht so hundertprozentig kennen, schenken mir Bodylotions, Duschgels und so weiter. Vor 3 Jahren habe ich mich wirklich noch sehr darüber gefreut, aber mittlerweile kann ich diese Menge kaum mehr aufbrauchen- und ich bin noch die von meinen Freundinnen, die am allerwenigsten davon hat! :0 In den nächsten Wochen werde ich also alles nutzen, was mich erfreut. Den Rest behalte ich entweder (für den Notfall ein bis zwei Duschgele…) oder verschenke ich an Freundinnen. Wegschmeißen will ich das Zeug aus ökologischen Gründen auch nicht, deshalb wird das wahrscheinlich ein längerer Prozess sein. Auf jeden Fall wird das in den nächsten Tagen/Wochen angegangen…

 

So, das waren jetzt erst einmal alle Dinge, die irgendwie relevant sind. Wie kommt ihr so voran und habt ihr vielleicht noch irgendwelche Tipps für mich? 🙂 Habt einen wunderschönen (verregneten) Tag, vielleicht macht ihr euch einfach einen heißen Tee und lest ein bisschen, oder ihr schaut mal wieder entspannt einen Film. Liebe Grüße und danke übrigens für 25 Follower (hätte ich irgendwie nicht erwartet…) ❤

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7 Kommentare zu „Minimalismus-Update

  1. Wirklich toll, was du da machst! Ich will auch damit anfangen, sobald ich wieder zurück in Österreich bin. Ausmisten muss echt sein, wir haben doch alle viel zu viel Zeug. Toll, dass du versuchst, das zu reduzieren!

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  2. Oh, ich verstehe so gut, was du meinst! Ich habe heute, inspiriert von deiner Challenge, versucht, mein Bücher-Regal auszumisten. Aber ich kann mich von so vielen Büchern einfach nicht trennen! Auch wenn ich sie bestimmt seit Jahren nicht mehr in der Hand gehabt habe, aber irgendwie ist da doch dieses Gefühl, dass sie einfach… zu mir gehören und sonst nirgendwo hin.

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    1. Oh, das freut mich aber 🙂
      Es ist wirklich so- gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass ich die Bücher irgendwann vermissen werde. Ich glaube, dass es daran liegt, dass man zu Büchern eine besondere Beziehung aufbaut. Man lebt quasi für einige Stunden in ihnen, wodurch man sie nicht einfach wegtun kann. Zumindest geht es mir so…
      Aber irgendwann werden wir das auch geschafft haben. Nämlich dann, wenn wir einen noch besseren Besitzer für dieses Buch gefunden haben (Kinder, Freunde, Geschwister,…)

      Gefällt 1 Person

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