Allgemein · Minimalismus · Selbstgemacht

Meine Ideen für ein minimalistischeres Leben

Weil ich schon länger nichts mehr zum Minimalismus geschrieben habe, gibt es heute eine kleine Bestandsaufnahme, 2 Inspirationen (beziehungsweise „In-den-Hintern-Tritte-weil-du-das-noch-nicht-gemacht-hast“ :D), ein DIY und noch einen sehr nützlichen Tipp, der zusätzlich noch Geld spart. Viel Spaß!

Diese Schublade mit den Medikamenten

Manchmal denke ich, ich könnte eine Apotheke aufmachen. Für ganz Berlin oder so. Na gut, für eine Kleinstadt. Oke, es reicht vielleicht doch nu für ein Dorf. Trotzdem erklären uns die Ärzte, dass man das für einen Haushalt benötigt. Vielleicht habe ich auch einfach nicht genug Leiden oder ich bin zu ängstlich (ich nehme nur im Notfall irgendwelche Tabletten), auf jeden Fall lagen in unserer Schublade mit Medikamenten gefühlt tausend abgelaufene Mittelchen drin. Sowas wie Nasentropfen oder so… Weil ich mich wochenlang nicht überwinden konnte, dort anzufangen, habe ich einen der verregneten *schluchz* Tage dafür zu nutzen. Als Beschäftigung habe ich mir das Hörspiel „Die Känguru-Chroniken“ angemacht (sehr lustig- für alle, die es nicht kennen, ist hier eine Rezension von der lieben Tante Tex). Und endlich ist alles aufgeräumt und ordentlich. Ich musste schon einiges wegwerfen, aber gleichzeitig habe ich auch endlich wieder den Überblick darüber, was ich noch so habe… Also wirklich, macht euch einen gemütlichen Nachmittag und räumt das alles einmal aus 🙂 Soo schlimm war es auch gar nicht.

Der riesige, wachsende Stapel mit Papiernotizen

Ich schreibe gerne mal irgendwelche Blätter mit Notizen voll. Und wenn ich aufräume, weiß ich nicht, wohin damit… Die kommen dann meistens auf einen Stapel auf dem Schreibtisch. Der wächst immer mehr und wenn er zu groß wird (Gedanke: Ich kann sie ja nicht wegschmeißen…) kommt er unauffällig in ein Regalfach. Ich bin kein Messi oder so, ich habe einfach Angst, dass ich diese Notizen in 3 Monaten noch einmal brauche. Gleichzeitig sind in diesem Stapel alte Ausdrucke, leere Blätter und so weiter… Ich bin in mehreren kleinen Schritten diesem Chaos an die Gurgel gegangen- viel kam ins Altpapier, einiges habe ich gebündelt in ein Notizbuch geschrieben. Um Papierkram zu ordnen, hilft mir ein Kalender sehr, dazu schreibe ich aber in der nächsten Zeit mehr, da ich noch ein wenig daran bastele. Doch dann gab es immer noch den um einiges geschrumpften Stapel mit wirklich wichtigem. Oder einfach mit leeren Blättern. Oder mit bunten. Ihr versteht schon 😀  Und da kam mir diese Idee:

Briefablage DIY selber machen

papierregister 1.jpg

Um das ganze Papier schnell und griffbereit zu haben, habe ich mir ein Ordnungssystem für das ganze Papier gebastelt. Das gibt es auch für ungefähr 5-10 € zu kaufen, dank Namika weiß ich jetzt auch wie es heißt: Eine Briefablage! Auf jeden Fall habe ich einen Pappkarton in der Größe DinA4 genommen (Schukarton o.ä.) und mir überlegt, wie hoch mein Register ungefähr sein sollte, sprich, wieviel Papier hereinkommen soll. Dann habe ich ihn wie auf dem Bild auf diese Höhe abgeschnitten und vorne die gesamte Stabilisierung entfernt, um das Papier einfach reinlegen zu können. Ihr merkt schon, ich kann das schlecht erklären. Auf dem Bild erkennt ihr hoffentlich mehr, ansonsten fragt mich in den Kommentaren!

papierregister 2.jpgAls nächstes könnt ihr den Karton natürlich mit Geschenkpapier oder schönem Papier bekleben, ich habe es aber gelassen.

Mein nächster Schritt war das Festlegen von Themen. Endgültig sind es diese geworden: weißes Papier, kariertes Papier, liniertes Papier, Pappe, Buntes Papier, Inspirationen, Notizen. Für jeweils diese Themen habe ich mir einen Streifen Pappe zurechtgeschnitten (Länge eines DinA4 Papieres, Breite ungefähr 6 cm). Bei der Pappe vorne habe ich jedoch nur einen kleinen Schnipsel gelassen. Wie breit er sein soll kriegt ihr so raus: Breite der Pappe / Anzahl der Themen. Damit kann ich einfach mit dem Finger immer dort hingehen, wo ich hinmöchte. Auf dem Bild versteht man hoffentlich mehr, wie ich es meine…? Diese Ausbuchtungen habe ich dann mit einem Thema beschriftet und das unterste Register hinten am Karton mit Tesa befestigt. Darunter kamen dann alle Blätter zu diesem Thema. So habe ich mich nach oben gearbeitet. Oh Gott, ich merke schon, bei Bastelanleitungen tue ich mich schwer. Vielleicht schaffe ich es auch, diesen Absatz in den nächsten Tagen ein wenig verständlicher zu schreiben. Aber wie gesagt, fragen, fragen, fragen!

Meine Idee: Zeitungen

Ich gebe ja zu, die meisten besitzen keine Zeitungen mehr. Trotzdem wollte ich diese Idee mal teilen, bevor sie vollständig aussterben 😀 Wie wäre es, wenn ihr euch die Zeitung einfach mit eurer Nachbarin teilt? Unsere zum Beispiel braucht ihre erst abends und würde sich sonst keine kaufen. Vom Geld her teilen wir uns das Abo und man kann Zeitungen ja auch einfach zweimal lesen. Nach dem Frühstück wird sie einfach zur Nachbarin gebracht. Klar, ob das gerecht ist, ist die Frage, doch wenn man sonst gar keine Zeitung lesen würde, ist auch die Zeitung ganz zufrieden damit, denke ich mal! Durch diese Idee spart man Müll, Geld und schont die Umwelt ein kleines Bisschen.

 

Hoffentlich konnte euch mein Beitrag ein wenig inspirieren und helfen 🙂 Ich wünsche euch einen schönen Tag. Liebe Grüße ❤

 

 

 

 

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4 Kommentare zu „Meine Ideen für ein minimalistischeres Leben

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