Allgemein · Persönlichkeitsentwicklung · Selbstgemacht

Kreativer werden Teil 1

Bevor ich anfange, über das heutige Thema zu schreiben, erst einmal etwas Offensichtliches: Mein Blog hat ein neues Design! Wieso? Keine Ahnung, ich hatte einfach Lust auf was Neues und mir persönlich gefällt es besser. Und euch? 🙂 Jetzt geht’s aber los…

Als Kinder waren wir alle frei von irgendwelchen Vorstellungen. Wir haben uns aus einem Milchkarton Flugzeuge gebaut und sind damit zu unserer Oma auf den Mars geflogen. Nach und nach wurde dieses Phänomen abtrainiert, heute ist es jedoch wieder etwas sehr Positives: Kreativität. Bei den meisten scheint sie verlernt, doch in Wirklichkeit ist sie nur in die Tiefen unseres Gehirnes gerutscht. Damit sie wieder hervorgekramt wird, habe ich  heute und morgen ein paar Tipps für euch.

Zuerst einmal finde ich, dass man Kreativität ziemlich verschieden deuten kann. Für mich ist es einfach der erfinderische Freigeist, der uns fern von Anleitungen etwas schöpfen lässt. Ich finde Kreativität sehr wichtig, weil sie für mich einfach Bestandteil des Glückes ist. Außerdem baut sie Stress ab und zwingt uns quasi, auch mal Zeit mit sich selbst zu verbringen. Kreativität kommt meiner Meinung nach jedoch nicht immer gleich, sondern in Wellen. Ich glaube jeder hatte mal eine Phase, wo er nicht einmal beim Kochen flexibel das Rezept verändern konnte. Das kommt aber meist nach einigen Wochen/Monaten wieder, doch ich habe für mich entdeckt, dass diese Tipps mich sofort wieder kreativ werden lassen.

Social Media aus!

Alle, die mit ihrem Handy verheiratet sind, einmal bitte weghören, denn ich kann euch versichern, dass dieser Absatz euch furchtbar verärgert. Deshalb einfach bei der nächsten grünen Überschrift weiterlesen! Für alle anderen: Schaltet einfach mal das Handy komplett aus, nicht nur in den Standby-Modus, sondern mal so richtig. Anfangs kann das ein bisschen gruselig sein, aber es hilft. In meiner unkreativsten Phase habe ich tatsächlich alles gegoogelt: Von irgendwelchen Ideen zum Selbermachen bis hin zu Dingen, die ich malen kann. Und da hat Tante Google echt einen Nachteil: Sie weiß alles, aber wenn man einfach 4 Wörter in die Suchleiste tippt, kommt die Kreativität auch nicht wieder, weil sie ja so unwichtig scheint. Deshalb empfehle ich euch, einfach gezielt Google wegzulassen und stattdessen mal euren Kopf zu fragen. Die Ideen kommen nach einiger Zeit echt von alleine.

Den richtigen Ort finden

Es gibt Leute, die jammern immer, so unkreativ zu sein. Wenn sie an ihrem Schreibtisch sitzen, fällt ihnen nichts ein. Das ist aber normal, wenn wir unseren Schreibtisch täglich zum Arbeiten nutzen, signalisiert das Sitzen am Schreibtisch sofort „Achtung, Arbeitsmodus“. Und Arbeit und Kreativ-sein ist in den meisten Fällen nicht dasselbe! Deshalb sollte man sich einfach mal einen Ort suchen, an dem man sich locker und inspiriert fühlt. dass kann der Park sein, oder der Wald. einige berühmte Autoren schreiben auch in Cafés. Der Kreativität (hahaha) ist hier also keine Grenze gesetzt. Wichtig ist außerdem, dass der Ort immer ordentlich ist und man nicht ständig abgelenkt wird. Kreatives Chaos ist aber dennoch erlaubt 😉

Keinen Zeitdruck machen und warten

Jap, auch ich hasse Warten. Aber manchmal braucht man einfach seine Zeit, um mit dem Alltag für einige Zeit abschließen zu können und sich voll auf seine Arbeit zu konzentrieren. Ideen kommen dann meistens nach ein paar Minuten ohne Handy (siehe 1) und ein wenig Langweile…

Ideen aufschreiben

Nicht jeder hat 24/7 zeit zum Kreativ-sein und deshalb habe ich mir angeeignet, meine Ideen sofort auf ein Blatt Papier zu kritzeln. Dann müllen sie meinen Kopf nicht zu und ich habe sofort Ideen, wenn ich kreativ sein möchte. Oft habe ich nämlich das Problem, dass mir die Ideen dann davongleiten und ich mich tagelang darüber ärgere… Durch diesen Trick vergisst man garantiert Nichts mehr. Noch dazu sind die Notizen in einigen Monaten eine neue Inspiration, wenn man lediglich Stichworte aufschreibt: Da fällt einem dann schnell etwas ganz Neues ein!

Einfach anfangen

Wenn das Warten zu langweilig wird, kann man auch einfach starten. „Womit denn?“ Egal, einfach anfangen! Dadurch kommen eure tiefsten Gedanken zu Papier oder sonst wo hin und man macht nicht alles nach Plan. Wenn man einige Minuten ohne Pause (das ist wichtig) gemalt/geschrieben/… hat, ist meist eine gute Idee dabei, die man sofort aufgreifen kann.

Der Duden-Trick

Schließt ein wenig an den Tipp davor an, startet aber noch früher. Man nehme einen Duden und schließe die Augen. Anschließend wird eine beliebige Seite aufgeschlagen und auf ein beliebiges Wort gezeigt. Wenn man die Augen öffnet hat man ein Thema, zu dem man kreativ starten kann. Nochmal probieren ist erlaubt! Dieser Tipp hilft mir, wenn ich wirklich gar keine Ideen habe und mein Kopf wie leergefegt ist.

 

Ich hoffe, dass euch dieser Beitrag schon etwas kreativer machen konnte. Wenn ihr noch mehr braucht: Hier kommt ihr zum 2. Teil 🙂 Ich wünsche euch einen kreativen Tag! Liebe Grüße ❤

 

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3 Kommentare zu „Kreativer werden Teil 1

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