Allgemein · Gedanken

Mein Problem mit der Pünktlichkeit

Ich bin heute aus der Haustür gekommen und endlich endlich endlich: ich rieche Sommerluft und kann meine Jacke sofort wieder ausziehen! Für ein Sommerkind wie mich ist das Weihnachten und Ostern und alles zusammen! 🙂 Als es gerade zum Nachtisch noch Rhabarberkompott gab, war der Tag natürlich perfekt! Ich warte seit Januar auf den Sommer und jetzt ist er tatsächlich da!
Pünktlichkeit.jpgOkay, das einfach nur, weil ich heute wirklich ziemlich glücklich bin. Aber dazu in den nächsten Tagen mehr! Heute geht es erst einmal um einen kleinen Denkfehler von mir. Und zwar die Pünktlichkeit. Oder eher die Nicht vorhandene Pünktlichkeit. Ich komme einfach immer zu spät und auch wenn 3-5 Minuten wirklich nicht die Welt sind, verstehe ich meine Mitmenschen schon, wenn sie das allmählich nervt. Aber ich habe es bisher einfach nicht ändern können :/ Ehrlich, ich habe schon viel versucht. Okee, ein bisschen. Und ich hetzte immer von A nach B! Da gebe ich mir ja schon ein bisschen Mühe…

Mittlerweile glaube ich aber, den Grund gefunden zu haben. Es ist kein mangelndes Zeitmanagement (da bin ich fast schon Profi), sondern eher ein Denkfehler meines Gehirns. Ich glaube, dass es auf meine ungeduldige Art zurückzuführen ist: Ich hasse warten. Und zwar nicht nur dieses stundenlange Warten beim Arzt, sondern schon das zehnminütige Warten auf ein Treffen. Und das ist kein Spaß, weil man im Leben echt oft warten muss… Und deshalb bin ich ständig der Meinung, nicht zu früh kommen zu wollen. Gleichzeitig liebe ich es, produktiv zu sein – ja, es gibt noch diese verrückten Menschen mit Fehler im Hirn, die lieber arbeiten als auf dem Sofa zu liegen. Aus diesem Grund erledige ich immer noch schnell etwas, wenn ich noch einige Minuten Zeit habe:

…Hier noch ein kurzes Telefonat, dann noch die unbeantwortete E-Mail und schließlich muss man doch noch die Zähne putzen. Jaja, fragt mich bitte nicht wieso ich so denke und nicht einfach losfahre und mir Zeit lasse.

Mein Problem ist also einfach dieses „Noch schnell was erledigen und die Zeit damit optimal nutzen“. Ich habe mir fest vorgenommen, diese Zeit ein bisschen anders zu nutzen, da schreibe ich auch noch etwas zu. Aber bisher ist die Zeit einfach leer. Stimmt, ich kann schon losfahren und mir gemütlich Zeit lassen. Könnte ich, geht aber nicht…

 

Weil ich hier aber nicht nur über meine Probleme reden will (obwohl Ursachenforschung natürlich auch schon ein großer Schritt ist) und eventuell Leuten mit gleicher Störung, falls es die überhaupt gibt, helfen will, habe ich mir etwas überlegt:

Ab jetzt kommt IMMER ein Buch, etwas zum Arbeiten oder sonst irgendetwas mit in die Tasche. Ist ja eigentlich egal, ob ich vor Ort etwas erledige, oder zu Hause. Mit dem Unterschied, dass ich (hoffentlich) nicht mehr zu spät kommen werde! Es gibt sowieso oft so Momente, wo man lieber ein Buch zur Hand hätte, also finde ich die Idee ziemlich praktisch. Ab jetzt werde ich also nicht mehr zu spät kommen und trotzdem produktiv bleiben! (Ziele muss man schließlich immer so formulieren :D).

Liebe Grüße und kommt pünktlich 😉

Pünktlichkeit.jpg

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3 Kommentare zu „Mein Problem mit der Pünktlichkeit

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