Allgemein · Gedanken · Persönlichkeitsentwicklung

Wie man mit seinem eigenen Körper zufrieden ist

In meinem letzten Beitrag habe ich bereits über meine Meinung zu dem ganzen Wirbel um das Essen geschrieben. Wie gesagt zieht dieses Thema leider oft ziemlich schlechte Gefühle mit sich. Ich kenne ziemlich viele Leute, die sich nicht in ihrem Körper wohlfühlen.

Meine Beine sind zu fett!

Ich habe hier eine Speckrolle…

Wie soll ich nur jemals die perfekte Bikinifigur kriegen?

Verdammter Mist, wer hat dir bitteschön gesagt, wie du aussehen musst? Musst du mager sein und eine dünne Taille haben, weil das „schön“ ist? Weil das einfach die Norm ist? Nö, musst du nicht! Nur weil die Mehrheit das schön findet, muss das nicht gleich schön sein. Willst du so eine Mitläuferin sein, die man nicht von den anderen unterscheiden kann? Kleidergröße 34, 1,75m, unter 60 kg und blond. Versteh mich nicht falsch, wenn du genau so aussiehst, ist das ganz bestimmt auch voll schön, ich will einfach nur zeigen, dass es dieses typische Ideal gibt. Nach dem jeder strebt, auch die, zu denen das überhaupt nicht passt! Doch es ist gar nichts Besonderes – wie will dich je jemand beschreiben? Nicht die, mit dem süßen Grübchen auf der linken Seite, sondern die, die so aussieht wie die, oder wie die… Die so aussieht wie jeder!

Fang doch endlich an, dich selbst zu lieben. Steh vor dem Spiegel und denk dir einfach mal „Wow, schön dass ich so bin. Ich finde mich sogar ziemlich cool so!“ (Muss ja keiner mitkriegen…) Hör endlich auf, dich mit anderen Leuten zu vergleichen. Was bringt es denn, dich mit dem Model zu vergleichen, um festzustellen, dass man eigentlich gar nicht so eine tolle Figur hat. Wenn man andauernd durch Instagram und Co daran erinnert wird, was an einem schlecht ist? Dadurch verliert man den Blick für das Gute und sieht nur das, was bei den anderen schöner ist. Selbst, wenn man nur ein bisschen Mitleid von der Freundin will, die einem versichert, dass man nicht fett ist – sprich nie mehr etwas Schlechtes über deinen Körper aus! Dein Kopf speichert das so ab und irgendwann ist es ganz selbstverständlich, dass du eben hässlich bist.

Seit wann muss unser Körper eigentlich Schönheit repräsentieren? Ursprünglich war der glaube ich mal dazu da, für uns zu funktionieren. Zum Atmen, und einfach dazu, dass wir leben können. Mir hilft es immer ziemlich, daran zu denken, was der alles für mich macht – mit Sicherheit mehr als ich in einer Woche schaffe, kann der in 5 Minuten! (Okay, eigentlich bin ICH ja auch mein Körper, aber was gemeint ist, ist glaube ich klar…) Und der Dank dafür soll also sein, dass ich unzufrieden mit ihm bin? Ein bisschen unlogisch, oder?

Trotzdem gibt es schon ziemlich schöne Dinge an uns. Magst du deine Augen, deine Haare oder deine Beine? Eigentlich besitzen wir schon fast einen Zauberstab, um uns perfekt zu machen: Man kann durch Klamotten so viel verändern. Wenn man nämlich die schönen Stellen betont und die weniger schönen kaschiert, wirkt es nach außen hin, als wäre alles perfekt. Außerdem hat man dann wirklich das Gefühl, schöner zu sein. Zum Thema betonen und kaschieren kennt Tante Google übrigens zahlreiche Tipps.

Stell dir vor, du bist eine Farbe. Du wirst nicht jedem gefallen, aber es wird immer jemanden geben, dessen Lieblingsfarbe du bist!

Diesen Spruch finde ich so unfassbar passend! Er zeigt einfach, dass nicht jeder gleich aussieht. Und auch, wenn einem die Meinung der anderen egal sein sollte, gibt es immer jemanden, der einen wunderschön findet! Und zwar ohne Diäten und ohne Verstellung! Es hilft ziemlich, sich zu sagen, dass nicht jeder einen hübsch finden kann. Ich finde schließlich auch nicht jeden hübsch! Wenn einem das klar ist, ist es plötzlich auch egal, was jemand zu der kurzen Hose sagt, die man „sich gar nicht erlauben kann“. Natürlich kann man, einfach anziehen 🙂

positives body imageSo, und jetzt stellst du dich einmal vor den Spiegel und schaust dich ganz genau an. Du suchst das Tolle an dir und glaub mir, das gibt es! Sag dir ganz bewusst, was du an dir magst. Und dann richtest du dich auf und sagst laut und so beherzigt, wie es nur geht: ICH BIN SCHÖN SO, WIE ICH BIN!

 

Und jetzt geht ihr raus in die Welt und zeigt allen, dass ihr schön seid! Egal was für einen BMI oder was für eine Kleidergröße. Ihr seid der Bestimmer für euer Leben, ihr könnt wirklich ALLES verändern ❤  Einen tollen Tag, ihr Schönen! 🙂

 

 

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8 Kommentare zu „Wie man mit seinem eigenen Körper zufrieden ist

  1. Ein sehr, sehr schöner Beitrag! Ich Beschäftige mich in meinem Kopf auch sehr viel mit dem Thema. Nicht damit, ob ich jetzt schön genug bin, sondern mit diesem „warum sollte man nicht schön sein? Was macht Schönheit aus? Was möchte man eigentlich wirklich und wäre man dann damit zufrieden?“ Ich arbeite im Kopf auch schon an einem Beitrag mit meiner Meinung dazu.
    Ich finde es ist wichtig sich darüber Gedanken zu machen und sich damit auseinander zusetzen, denn man im Ernst, was bringt es xy zu gefallen?
    Der Spruch, den du mit den Farben gesagt hast, ist fantastisch! Ich muss ihn mir gleich aufschreiben, denn er ist wirklich perfekt! Faust aufs Auge.
    Außerdem ist die Selbstwahrnehmung oft so verquerrt. Ob von innen, oder von außen. Andere finden einen meistens doch schöner als man sich selbst – eigentlich ganz schön „traurig“?!
    Ich habe gerade einen Beitrag zur verquerrten Selbstwahrnehmung auf die eigene Persönlichkeit hin geschrieben, welcher bald online kommt. Du kannst ja dann gerne mal vorbei schauen.

    Liebe Grüße! Und behalte deine Einstellung 😉
    Maggie.

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    1. Klar schaue ich bei dir vorbei! ❤ Die Frage ist doch, wieso wir uns nicht schön fühlen- weil das "arrogant" ist? Ich würde nämlich eher sagen, dass sich das Selbstliebe nennt! Nach diesem Beitrag ging es bei mir übrigens noch leichter mit dem "ich finde mich gut so" und tadaaa: Jetzt finde ich mich sogar schön 🙂 Muss man ja nicht jedem unter die Nase binden, aber es gibt zum Glück auch noch Leute, die das verstehen…

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  2. Und wieder einmal ein hervorragender Beitrag zum Thema: Du hast da wirklich ein paar starke Aussagen gemacht – vor allem dieser Satz hat mir sehr gut gefallen: „Ursprünglich war der glaube ich mal dazu da, für uns zu funktionieren.“

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