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5 Tipps zur perfekten To-Do-Liste

Eigentlich scheint sie ganz einfach zu sein, und doch gibt es kaum Leute, die eine wirklich gute To-do-Liste haben. Auch ich war lange davon überzeugt, dass auf eine To-do-Liste eben alles gehört, was noch gemacht werden muss. Leider hatte ich dann oft so viel, dass ich mehr als 3 Tage für das abarbeiten der Dinge gebraucht hätte. Und wie gesagt, es wäre lediglich abarbeiten, und keine gute Ausführung! Deshalb möchte ich euch hier erklären, wie man zur perfekten To-do-Liste kommt. Und das, ohne großen Aufwand! Bevor es aber losgeht, möchte ich noch sagen, dass dieses System für mich und viele andere zwar sehr gut funktioniert, jedoch muss es nicht automatisch auch für euch richtig sein!

Die normale To-do-Liste

To do Liste normal.jpg
So sieht die normale To-do Liste aus: Alles ist untereinander aufgeschrieben. Die gilt es jetzt zu verbessern!

Das Problem: Es wirkt demotivierend, zu viele Dinge untereinander zu sehen. Da denkt der Kopf sofort, niemals fertig zu werden. Außerdem neigen wir dazu, die schweren Sachen liegen zu lassen, und die leichten Dinge in Angriff zu nehmen, wenn wir keine Ordnung haben!

Die Lösungen zur perfekten Liste

Prioritäten setzten! Mir gefällt besonders das „ABC“ -Prinzip. Bei A kann man alle Dinge finden, die auf jeden Fall gemacht werden müssen. Unter B findet man die Sachen, die gemacht werden sollten, wohingegen bei C nur die Sachen stehen, die gemacht werden können, um in den nächsten Tagen entlastet zu werden. Der Trick: Man sieht auf 1 Blick, was man noch alles machen muss. Dadurch startet man fokussiert mit den notwendigen Dingen und verschwendet seine Zeit nicht mit unwichtigeren Sachen!

 

Mit Farben arbeiten! Eine gute Möglichkeit, produktiver zu werden, ist das Nutzen verschiedener Farben. Jede Kategorie der Liste bekommt eine Farbe (zum Beispiel rot für den Haushalt). Der Trick: Der Kopf verbindet ähnliche Aktivitäten sofort und man muss nicht extra noch organisieren. Außerdem sieht man so auf einen Blick, wo der Schwerpunkt des Tages liegt.

 

Zeiten planen! Ich neige eher dazu, meterlange Listen zu schreiben, weil ich komischerweise der Meinung bin, zu wenig vorzuhaben. Die Folge davon ist fast immer Stress, weil ich meine To-do-Liste vollständig abgehakt haben will. Zum Glück habe ich eine gute Lösung gefunden – neben jeden Punkt meiner Liste kommt die Zeit, plus ein paar Minuten, um nicht in Stress zu kommen. Anschließend rechne ich die Zeit jeder Priorität zusammen, sodass ich erkennen kann, wie viel Zeit ich für meine wichtigsten Aufgaben benötige. Der Trick: Man plant nicht zu viel ein und bleibt realistisch. Außerdem vertrödelt man nicht zu viel Zeit.

 

Deadlines aufschreiben! Wer kennt es nicht – am Abend sieht man plötzlich, dass am nächsten Morgen um 10 Uhr eine wichtige Sache abgegeben werden muss. Da hilft dann nur noch, die Nacht durchzuarbeiten. Doch wenn man im Vorfeld organisiert ist, passiert das nicht so schnell: Schreibt einfach neben die eingeplante Zeit noch den Zeitpunkt der Deadline hin. Der Trick: Hier seht sofort, was so schnell wie möglich fertig werden müsste und für was man noch mehr Zeit hat.

 

Sich nicht selbst verarschen! Diesen Punkt kann man weiter ausführen, weil wir leider ziemliche Profis in diesem Gebiet sind 😉 Einerseits sollte man jede Aufgabe, die unter 3 Minuten braucht, sofort tun. Was bringt es uns, erst einmal 1 Minute zu organisieren, wie wir den Müll rausbringen? Richtig, nichts. Deshalb schlage ich einfach mal vor, diese Dinge sofort zu tun.

Außerdem neigen einige Leute dazu, zu optimistisch zu planen. Sicherlich ist es eine gute Idee fürs Kochen statt 30 Minuten 35 einzuplanen, doch es gibt auch einige Kandidaten, die einfach 1 Stunde einkalkulieren – einfach, um am Ende des Tages zu sehen, wie viel man doch geschafft hat, schließlich musste man ja erst einmal 1 Stunde kochen!

Als letzten Punkt muss ich noch etwas nennen, was ich sehr häufig gemacht habe: Ich war der Meinung, dass ich nach der ersten Hälfte der To-do-Liste schon so viel geschafft habe, dass der Rest auch morgen gemacht werden kann. Doch ganz ehrlich, morgen kommt noch viel mehr dazu! Also macht möglichst alles, was ihr euch vorgenommen habt!

 

Die optimale To-do-Liste

To do Liste perfekt.jpg
Wenn man alle Schritte einhält, sieht die verbesserte To-do- Liste ungefähr so aus. Damit wird man tatsächlich produktiver sein!

 

 

Ich hoffe, dass ihr eure To-do-Listen verbessern konntet und heute tatsächlich mehr schafft. Schreibt mir gerne von euren Erfahrungen…

 

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11 Kommentare zu „5 Tipps zur perfekten To-Do-Liste

  1. Ich kann dir irgendwie nicht direkt antworten, Kerstin, also hier:
    Als geborene Listenschreiberin, die schon mit 3 Jahren ihre Geburtstag ein halbes Jahr früher geplant hat, eher nicht… Mir macht das ja auch sehr viel Spaß, nur manchmal wird es etwas unübersichtlich!
    Liebe Grüße

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