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Produktiver werden mit Routinen

Ob bewusst oder unbewusst, jeder hat sie: Gewohnheiten, auch bekannt als Routinen. zusammenfassend kann man einfach sagen, dass sie uns ziemlich oft den Tag retten – in diesem Artikel geht es allgemein um Routinen und um alles wichtige, was man dazu noch wissen muss 🙂

Die Vorteile

  • Man tut Dinge, ohne darüber nachzudenken
  • Man benötigt keine Willenskraft, um etwas zu tun
  • Ohne große Kraft kann man Dinge perfektionieren

Also eigentlich gibt es echt viele Punkte, die dafür sprechen. Man muss natürlich auch daran denken, dass diese Punkte leide auch bei schlechten Angewohnheiten, wie Rauchen, gelten…

Zu neuen Gewohnheiten kommen

Gewohnheiten sind fest im Gehirn verankert, deshalb ist es auch so schwer sie aufzubrechen. Doch gleichzeitig heißt es leider auch, dass es sehr lange dauert, bis sie eben so fest im Gehirn sind. Im Schnitt dauert das zwischen 21 und 66 Tagen.

Wenn man sich neue Gewohnheiten antrainieren will, kann man vieles falsch machen. Weil auch ich vor allem in den letzten Wochen und Monaten in diesem Thema sehr viel Erfahrung gesammelt habe, teile ich hier mal meine Tipps mit euch:

Einen Auslöser haben

Gewohnheiten brauchen anfangs immer einen Auslöser. Oder mehrere – wenn man sich angewöhnen will, täglich 10 Kilometer zu laufen, kann der Stadtlauf in einigen Wochen ein guter Auslöser sein. Auslöser sollen also motivieren.Das ist dann unser gesamter Auslöser, doch gleichzeitig braucht man auch einen Auslöser, um tatsächlich am Tag 4 daran zu denken, laufen zu gehen. Das kann ein Post-it, eine Erinnerung vom Handy oder die Sportsachen vor dem Bett sein. Das heißt also, dass Auslöser auch erinnernd wirken sollen.

Nicht aufhören!

Wie gesagt, Gewohnheiten brauchen zwischen 1 und 2 Monaten, um im Gehirn gespeichert zu sein. Natürlich ist ein Ausrutscher ganz normal, doch wenn man seine Gewohnheiten öfter hintereinander vergisst, werden sie auch im Gehirn nicht richtig gespeichert. Verzeiht euch aber trotzdem, wenn es einen Tag mal nicht geklappt hat!

Belohnungen

Der Mensch liebt Vergnügen. Und deshalb sind auch Belohnungen immer sehr motivierend, die Gewohnheit durchzuhalten. Einzige Bedingung: Die Belohnung muss uns reizen! Es darf also nichts alltägliches sein, sondern muss als besonders wahrgenommen werden.Am besten belohnt man sich, nachdem man eine vorher festgelegte Zeit durchgehalten hat, oder wenn man sogar mehr erreicht hat, als man wollte.

Planen

Planen ist oft das A und O! Deshalb sollten auch Gewohnheiten gut geplant sein: Habe ich morgens überhaupt Zeit für ein Sportprogramm? Wenn man dies mit nein beantwortet, kann man es gleich lassen, denn Gewohnheiten sollten möglichst immer zur gleichen Zeit ausgeführt werden. Auch sonst ist es von Vorteil, die Belohnung vorher zu kennen. am besten nimmt man sich ein Blatt Papier und schreibt alles wichtige zur neuen Gewohnheit auf.

Nur eins auf einmal

Wenn schon, denn schon!

Danach handeln wir oft, doch bei solch schwierigen Themen ist es besser, eins nach dem anderen zu machen. Deshalb ist es eine gute Idee, erst einmal die 4-8 Wochen mit einer Gewohnheit durchzuziehen. Dann kann man weitere 2 Wochen warten und beobachten, ob alles gut klappt und automatisch abläuft. Wenn ja, kann die nächste Gewohnheit in Angriff genommen werden.

Eine neue Gewohnheit zwischen zwei alte schieben

Uns fällt es tatsächlich viel leichter, eine neue Gewohnheit zwischen zwei alten zu machen. Beispiel: Wir wollen morgens 10 Minuten aufräumen. Das kann man machen, nachdem man das Bett macht, was sowieso automatisch abläuft, und bevor man seine Kleider heraussucht. Wenn der Körper einmal in einem automatischen Modus ist, fällt es ihm nämlich viel leichter, eine neue Gewohnheit einfach mit zu erledigen. 

Gewohnheiten positiv formulieren

„Nicht mehr trinken“, „nicht mehr so faul sein“, „nicht mehr alles liegen lassen“ – alles negativ formuliert. Das liegt daran, dass der Mensch generell eher negativ denkt. Doch wenn wir unsere Gewohnheit gleich mit etwas Negativem in Verbindung setzen, passiert es automatisch, dass die Gewohnheit zur Qual wird. Wieso also nicht „mehr Wasser trinken“, „Nach dem Mittagessen immer eine wichtige Aufgabe erledigen, statt auf dem Sofa zu liegen oder“ „abends alles einmal durchräumen“?

Fortschritte festhalten

Nichts ist motivierender, als jeden Tag seinen Fortschritt festzuhalten. Sei es mit einem Haken, oder mit einem kurzen Tagebucheintrag. Wenn man sich vor dem Fertigstellen der Gewohnheit schon auf das Aufschreiben freut, gibt uns das extra Motivation. Außerdem kann man dann erkennen, wieso etwas gut/schlecht geklappt hat.

Gewohnheit klar formulieren!

Der Mensch braucht klare Anweisungen, um zu funktionieren – zumindest manchmal. Wenn wir uns also sagen, dass wir mehr Sport machen wollen, ist das zwar eine tolle Idee, doch funktionieren wird sie wahrscheinlich nicht. Das liegt daran, dass die Gewohnheit ähnlich wie ein Ziel funktioniert. Das heißt, dass man sie klar formulieren sollte: Ich mache jeden Morgen 20 Minuten Sport. Das heißt, dass man sie nicht als Wunsch formulieren sollte. Außerdem muss man klar festlegen, was man genau will, sonst drückt man sich schneller.

 

Ich hoffe ich konnte dazu inspirieren, euch neue Gewohnheiten anzutrainieren! Wenn ihr eine tolle Routine am Morgen wollt, schaut doch mal hier vorbei!

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir einen Kommentar zu euren Tipps, Fortschritten oder Meinungen schreibt. Viel Glück beim Erreichen eurer Gewohnheiten, eure MissRainbow 🙂

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Ein Kommentar zu „Produktiver werden mit Routinen

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